Krankhaften Veränderungen auf der Spur

Ganzkörper-MRT

Ganzkörper-MRT

Warum braucht man eine Ganzkörper-MRT?

Manche Veränderungen im Körper gehen mit ganz unspezifischen, schleichenden Beschwerden einher. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Schwitzen in der Nacht, Schwindel oder beeinträchtigte Leistungsfähigkeit können solche vagen Zeichen sein. Auch eine körperliche Untersuchung und ein ausführliches Blutbild geben oftmals keinen klaren Aufschluss und die behandelnden Ärzte können keine eindeutige Körperregion angeben, für die ein bildgebendes Verfahren eingesetzt werden soll.

Andere krankhafte Veränderungen des Körpers rufen zunächst für lange Zeit keine Beschwerden hervor und werden deshalb zu spät entdeckt, um noch gute Behandlungsmöglichkeiten nutzen zu können.

krankhafte veraenderung

Die HighTech-Diagnostik bietet heute für die Erkennung solcher Veränderungen im Körper eine schonende und gute Lösung an: die sogenannte Ganzkörper-MRT.

Kernspintomographie

Das Verfahren der Kernspintomographie arbeitet ganz ohne Röntgenstrahlung nur auf der Basis eines Magnetfeldes. In nur 45min. werden detaillierte Ganzkörperschichtbilder von hoher diagnostischer Aussagekraft erstellt. Dieses leistungsfähige und schonende Verfahren eignet sich hervorragend als Basisuntersuchung, an die sich bei verdächtigen Befunden Spezialuntersuchungen spezifischer Körperregionen anschließen können.

Die Untersuchung eignet sich insbesondere hervorragend zur frühen Diagnose von Krankheiten der Weichteile (Oberbauch, Leber, Milz und Nieren) und der Knochen (insbesondere entzündliche Veränderungen, Tumorabsiedelungen oder Traumafolgen).

Fehlbildungen, verborgene Entzündungsherde oder Wucherungen im Körper bleiben so nicht mehr verborgen, sondern können gezielt behandelt werden.

krankhafte veraenderung hals

Auch der Nachweis oder Ausschluss von krankhaften Veränderungen des Lymphsystems, insbesondere der Lymphknoten, aber auch die Suche nach unbekannten Tumoren im Bereich des Halses, des Brustraumes und der Extremitäten sind Domänen der Ganzkörper-MRT-Untersuchung.

Die Ganzkörper-MRT sollte heute neben dem ärztlichen Gespräch mit körperlicher Untersuchung, Belastungs-EKG und einer umfangreichen Laboruntersuchung von Blut und Urin zum Standard einer ganzheitlichen Früherkennungsmedizin gehören.

Die Ganzkörper-MRT bietet sich als Teil des Check-up-Programms ab dem 45sten Lebensjahr an.

checkup ab 45

Unsere Radiologische Praxis im Ärztehaus Harlaching freut sich, Ihnen die Ganzkörper-MRT als Vorsorgeleistung anbieten zu können. Die Kosten dieser sinnvollen Untersuchung werden jedoch i.d.R von den Krankenkassen leider nicht getragen.

Auch zur Tumornachsorge bzw. zur Erkennung von Fernmetastasen bietet sich das Verfahren der Ganzkörper-MRT an (neben dem PET-CT), denn auch Tumormarker und andere Laborwerte können Metastasen nicht ausschließen.  Sollten Sie also an einer Krebserkrankung leiden, so ist die Ganzkörper-MRT ein hervorragendes Verfahren, Tumorabsiedelungen in allen Organsystemen, wie z.B. Gehirn, Lunge, Leber, Lymphknoten und Skelettsystem frühzeitig nachzuweisen und dies lange bevor spezielle Beschwerden nachzuweisen sind.

Grenzen der Ganzkörper-MRT zeigen sich heute noch bei der Erkennung von Brusttumoren (besser: Mammographie), von Prostatatumoren (besser: Ultraschall beim Urologen, ggf. ergänzt durch MRT mit Endorektalspule), von Magen-, Dünndarm- und Dickdarmerkrankungen (besser: Spiegelungen), bei der Abklärung von Gelenkerkrankungen und der Darstellung von Herzkranzgefässen. Ähnliche Einschränkungen hat jedoch auch das Verfahren PET-CT.

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