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Seit Januar 2010 verfügen wir über die neuste voll digitale Mammographie-Anlage der Fa. Siemens: einen MAMMOMAT Inspiration. Dieser zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Herausragende Bildqualität (und damit höchste diagnostische Sicherheit)
Äußerst niedrige Strahlendosis
Höchster Patientenkomfort durch intelligente, möglichst geringe Komprimierung der Brust, warme angenehme Kompressionsplatten und ein u.a. mit dem red dot-Award ausgezeichnetes (Licht)Design
Der Hauptvorteil des MAMMOMAT Inspiration ist die äußerst geringe Dosis. Das System kann sich der Brustdichte und dem Brustvolumen mit drei Anoden/Filter-Kombinationen optimal anpassen: Mo/Mo, Mo/Rh und W/Rh. Je nach der individuellen Beschaffenheit Ihrer Brust wählt die Opdose*-Technologie automatisch die beste Anoden/Filter-Kombinationen und die geringstmögliche Dosis. Der MAMMOMAT Inspiration bietet mit seiner Wolfram-Technologie auch die Möglichkeit, Brüste mit hoher Dichte bei kürzeren Belichtungszeiten und stark reduzierter Dosis zu untersuchen.
Zu dem unerreicht hohen Patientenkomfort trägt v.a. die intelligente Opcomp*-Funktion von Siemens bei. Sie komprimiert nur, solange die Brust der Patientin noch weich und formbar ist. Sobald die optimale Kompression erreicht ist, stoppt das System und erzielt so optimale Bildqualität. Ihre Brust wird also garantiert kein bisschen mehr, als unbedingt nötig komprimiert.
Das Material und die Form der Kompressionsplatten wurde so ergonomisch gestaltet, dass Sie während der Untersuchung ein warmes, weiches, angenehmes Gefühl verspüren.
Auch das 2009 u.a. mit dem reddot-Award ausgezeichnete (Licht)Design wird Ihnen sicher gefallen.
Wir Radiologinnen haben uns für dieses Gerät entschieden, weil kein anderes Gerät am Markt zu finden ist, das bei dieser herausragenden Bildqualität eine geringere Dosis benötigen würde. Dazu tragen viele technische Finessen bei, u.a. die Wolfram/Rhodium-Technologie von Siemens, der direct-to-digital Detektor aus amorphem Selen (der die verwendete minimale Dosis optimal nutzt), die adaptive Belichtungseinstellung mit automatischer Anpassung aller Belichtungsparameter an die Größe und Struktur Ihrer Brust, sowie die neue Bildnachbearbeitung OpView2: neue Algorithmen bieten beste Sichtbarkeit des Brustrandes und von Strukturen in dichtem Gewebe. Das Ergebnis ist eine bessere Visualisierung von Mikrokalk und Gewebestrukturen; es liefert auch gute Ergebnisse bei der Untersuchung von Brüsten mit Implantaten.
Sie als Patientin können also sicher sein:
Mehr diagnostische Sicherheit bekommen Sie nirgends mit niedrigerer Dosis.
Die mit * gekennzeichneten innovativen Technologien sind geschützte Warenzeichen der Fa. Siemens.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Die erfolgreiche Behandlung hängt von der möglichst frühzeitigen Entdeckung und Behandlung entscheidend ab. Die Mammographie kann bösartige Veränderungen bis zu 2 Jahre früher als die alleinige klinische Untersuchung (Tastbefund) zeigen. Allein mammographisch lassen sich nur ca. 90 % der Krebserkrankungen nachweisen. Die klinische Untersuchung durch den Radiologen sowie eventuell eine ergänzende Ultraschalluntersuchung der Brust gehören daher immer zu einer vollständigen Untersuchung der Brust und tragen dazu bei, diese Trefferrate noch weiter zu erhöhen. Auch die Mamma-MRT bekommt eine immer höhere Bedeutung für eine weitere Abklärung oder bei Risikopatientinnen. Auch sie wird in unserer Praxis angeboten, so dass Sie die gesamte Brustdiagnostik von uns aus einer Hand angeboten bekommen.
Die Durchführung einer Vorsorgemammographie wird von den meisten internationalen Fachgesellschaften ab dem 40. Lebensjahr empfohlen. Besteht eine familiäre Belastung, können sich hiervon Abweichungen ergeben.
Zur Beantwortung der Frage, wann die erste Mammographie erfolgen sollte und in welchem zeitlichen Abstand Folgeuntersuchungen, hat das Bundesumweltministerium (BMU) als das für den Strahlenschutz offiziell zuständige Ressort auf seiner Website die derzeit gültigen Orientierungshilfen für die radiologische Untersuchung von Brusterkrankungen veröffentlicht.
Mammographie ist die röntgenologische Darstellung der weiblichen Brust mittels Röntgenstrahlung, bei der herkömmlichen analogen Technik zusammen mit einer geeigneten Film-/Folienkombination, bei der von uns angebotenen voll digitalen Mammographie zusammen mit einem Detektor.
Mamma = die Brust
Graphie = Darstellung
Die bei der Mammographie erstellten Röntgenbilder nennt man Mammogramme.
... ist ein Spezialgerät zur Untersuchung der weiblichen Brust. Die wichtigsten Bestandteile eines Mammographiegeräts ist die Röntgenröhre und ihr Filtersystem, sowie das Bildaufzeichnungssystem. Es kann konventionell aus einer Röntgenkassette mit Verstärkungsfolie und Röntgenfilm bestehen, (teildigital) aus einem Speicherfoliensystem oder bei der von uns angebotenen voll digitalen Mammographie aus einem Detektor bestehen.
Wir setzen seit Januar 2010 eine voll digitale Mammograhie der Fa. Siemens ein, den MAMMOMAT Inspiration.
In der Röntgenröhre wird mit Hilfe von Hochspannung die Röntgenstrahlung erzeugt. Spezielle Filtersysteme ändern die Röntgenstrahlung so, dass diese für die Darstellung der Brust optimal ist. Die Durchdringungsfähigkeit der Strahlung ist sehr niedrig, dadurch werden die Strukturen der Haut, des Fettgewebes, des Drüsenkörpers und evtl. Verkalkungen optimal auf den Röntgenaufnahmen sichtbar.
Achtung! Digital ist nicht gleich digital: Speicherfoliensysteme als Bildaufzeichnungssystem können zwar als digital bezeichnet werden, können aber hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Dosisminimierung in keiner Weise mit voll digitalen Mammographie-Geräten schritthalten.
Ein Teil der Röntgenstrahlung durchdringt das Gewebe und trifft mit unterschiedlicher Intensität auf einen Detektor aus amorphen Selen, der die Röntgenstrahlung direkt in elektrische Ladung umwandelt. Aufwendige Algorithmen auch zur Bildnachbearbeitung schaffen ein digitales Mammogramm, das auf höchstauflösenden Monitoren befundet werden kann.
Das Mammogramm wird von mir ausführlich betrachtet und auf Veränderungen untersucht. Das Mammogramm ist das wichtigste Hilfsmittel im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung.
Die Anforderungen an die Bildqualität und einen minimalen Dosisbedarf sind sehr hoch. Unsere neue voll digitale Mammographie stellt das heute bestmögliche technische Optimum von ausgezeichneter Bildqualität bei niedrigst möglicher Dosis dar.
Die Qualitätssicherung in der Mammographie mit regelmäßigen Überprüfungen ist in der Röntgenverordnung geregelt. Diese Maßnahmen dienen dem Strahlenschutz und stellen sicher, dass qualitativ hochwertige Mammogramme zur Befundung durch den Arzt zur Verfügung stehen.
Meine Mammographieeinheit erfüllt die strengsten Kriterien bzgl. Qualität in Relation zu Dosis für die Screening-Mammographie bzw. die Brustkrebsvorsorge. (vgl. European Guidelines)
Natürlich immer dann, wenn der Verdacht auf eine Veränderung besteht. Die Notwendigkeit einer Untersuchung besprechen Sie mit Ihrem zuständigen Facharzt.
Weltweit sind folgende Richtlinien anerkannt:
Alle 1 bis 2 Jahre im Alter von 40 bis 49 Jahren
Jährlich ab dem 50.Lebensjahr
Jährliche Mammographien ab dem 35. Lebensjahr bei Risikopatientinnen (Brustkrebs in der Familie)
Von einer speziell geschulten Röntgenassistentin werden mindestens zwei Aufnahmen von jeder Seite angefertigt. Bei der Untersuchung wird die Brust komprimiert. Unsere voll digitale Mammographie verfügt über die intelligente Opcomp-Funktion von Siemens. Sie komprimiert die Brust der Patientin nur, solange sie weich und formbar ist. Ist die optimale Kompression erreicht, stoppt das System sofort. Das Zusammendrücken der Brust sollte deshalb keinesfalls schmerzen, aber ein gewisser Druck ist unbedingt erforderlich. Dadurch wird eine gleichmäßige Dickenverteilung erreicht, damit das Gewebe umfassend dargestellt werden kann. Gleichzeitig reduziert sich die erforderliche Strahlendosis und die Bildqualität wird verbessert. Teilen Sie jedoch der Röntgenassistentin mit, wenn die Kompression schmerzhaft sein sollte. Im Anschluss an die Positionierung erfolgt die Belichtung. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie sich nicht bewegen und kurz die Luft anhalten. Sind keine Zusatzaufnahmen erforderlich, ist die Röntgenuntersuchung nach spätestens 15 Minuten abgeschlossen. Wenn Zusatzaufnahmen nötig sind, werde ich dies mit Ihnen besprechen.
Am besten Sie vereinbaren einen Termin zur Mammographie nach dem Ende Ihrer letzten Periode. Am Tag der Untersuchung sollten im Brust- und im Achselhöhlenbereich keine Salben, Cremes, Puder oder Deodorants aufgetragen werden. Diese Substanzen können bei der Bildbeurteilung störend wirken.
Nutzen:
Durch die Mammographie ist es möglich, auch sehr kleine Tumoren sicher zu erkennen. Wenn der Tumor klein ist, wird die Behandlung einfacher und die Heilungschancen sind größer.
Wird die Mammographie als Vorsorgeuntersuchung eingesetzt, gelingt es insbesondere atypisches Gewebe zu entdecken, das in den Milchgängen wächst (ductales Carcinoma in situ DCIS).
Dieses Gewebe gibt sich häufig durch so genannte Mikroverkalkungen zu erkennen. Diese Mikroverkalkungen können nur durch die Mammographie verlässlich nachgewiesen werden. Wir wenden das Bildnachbearbeitungsprogramm OpView 2 an, das insbesondere die Sichtbarkeit von Microkalk optimiert. Werden diese kleinen Tumoren in diesem frühen Stadium entfernt, bedeutet dies eine vollständige Heilung.
Risiken:
Strahlenexposition: Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung. Die Strahlendosis einer Mammographie in 2 Ebenen entspricht bei unserer voll digitalen Mammographie-Einheit weniger als 2 Monaten der durchschnittlichen natürlichen Strahlenbelastung. Die Belastung ist somit sehr gering und wird durch die Vorteile der Untersuchung bei weitem aufgewogen.
Falsch positive Befunde: Eine Veränderung kann in der Mammographie und in evtl. Zusatzuntersuchungen verdächtig erscheinen. In diesen Fällen ist eine Biopsie zur Klärung der Diagnose erforderlich. Dennoch zeigt die pathologische Untersuchung einen gutartigen Prozess als Ursache für die Veränderung. Diese Situation tritt bei ca. 1 % der Patientinnen ein. In der Regel wird eine Gewebeprobe heute aber unter örtlicher Betäubung entnommen und ist daher für die Patientin wenig belastend.
Zur Abklärung verdächtiger Veränderungen der Brust bieten wir in unserer Praxis auch die Kernspintomographie der Brust an. Sollte dieses Verfahren in Ihrem Falle angezeigt sein, werde ich das mit Ihnen besprechen.
Ich verfüge über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Mammographie-Beurteilung, bilde mich laufend fort und sehe pro Jahr mehr als 2000 Mammogramme. Auch rezertifiziere ich mich regelmäßig fachlich an der Befundungsstation der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.
Bevor die Bilder beurteilt werden, untersuche ich Ihre Brust und die Lymphabflusswege Ihrer Brust. Nur so ist eine sinnvolle Beurteilung der Mammographie-Bilder möglich. Sollten Zusatzaufnahmen oder weitere Untersuchungen (z.B.Ultraschall, Kernspintomographie) erforderlich sein, informiere ich Sie darüber.
Zu Ihrer Sicherheit arbeite ich mit meiner ebenso erfahrenen Kollegin zur gegenseitigen Doppelbefundung zusammen. Sie beurteilt also Ihre Mammographie-Bilder nochmals unabhängig. Dieses Procedere ist heute nicht obligatorisch, entspricht aber unserem ärztlichen Verantwortungsgefühl.
Ich teile Ihnen in der Regel umgehend das Ergebnis der Untersuchung mit. Außerdem erhält der zuweisende Arzt (in der Regel Ihr(e) Frauenarzt|n) einen schriftlichen Bericht.
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Radiologische Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Brunhilde Roedel und Dr. med. Martha Kehr-Achatz, München
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